Donnerstag, 1. Februar 2018

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der Evangelischen Kirchengemeinde Nidderau Ostheim.

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Ihr Gemeindebüro
der Evangelischen Kirchengemeinde Nidderau Ostheim

Gedankenanstoß

Vikarin Anna Imhof

Gesicht-zeigen
Statt immer Aufrecht, jetzt mal hinter eine Maske ducken. Faschingssitzungen und Straßen-karneval: Höhepunkt der 5. Jahreszeit. Ausgelassen feiern. Maskiert fällt es doch leichter, die Hüllen fallen zu lassen. König, Prinzessin, Pirat; als Narr mal so richtig vom Leder ziehen. Ungeniert, weil ich in dieser Maskerade ja nicht ich selbst bin. Schon die Bibel erzählt wie sich Menschen verkleidet und für andere ausgegeben haben: Jakob verkleidet sich als sein Bruder Esau und erschleicht sich so den Segen des Vaters, Isaak (Gen 27). Am Aschermittwoch ist alles vorbei; die Fastenzeit beginnt. Eben noch Jubel, Trubel, Heiterkeit, jetzt asketische Nüchternheit. Zugegeben so drastisch wird es nicht mehr gehandhabt. Die Fastenzeit nicht als ein Werk der Buße betrachtet, gibt es dennoch auch in der evangelischen Kirche Fastenaktionen. Eine der bekanntesten: „7 Wochen ohne“. Die Aktion ruft nicht zum Verzicht auf, sondern will den Blick für das Wesentliche schärfen. „Zeig dich! 7 Wochen ohne Kneifen“ – 2018 regt die Aktion an für das eigene Denken und Handeln einzustehen. Nichts mehr mit verkleiden. Keine Ausflüchte hinter Maskeraden. Schlicht sich zeigen, wie man ist. Das ist viel schwerer als das passende Kostüm für die Faschings-sitzung zu finden. Es braucht viel Mut für sich und für andere einzutreten. Sich zu dem bekennen, wer und was man ist und für die Wahrheit einzustehen. Jakob musste vor dem Zorn des Bruders fliehen. In der Ferne gründete er eine Familie. Jetzt will er mit ihr zurück in die Heimat, will sich mit dem Bruder versöhnen. Er ist hin und her gerissen. Hat Angst zu dem zu stehen, was er getan hat; Angst vor der Reaktion des Bruders. Da begegnet ihm Gott. Jakob beginnt mit ihm zu kämpfen und ringt Gott dabei einen Segen ab. Indem sich Jakob mit seinen Ängsten um die Wahrheit zeigt und mit sich ringt, segnet Gott ihn. Er macht ihn stark für die Begegnung mit dem Bruder, für den Moment, in dem sie sich ohne Maskerade gegenüberstehen (Gen 32-33). Anna Imhof


Gottesdienste Februar 2018


Dienstag, 30. Januar 2018

Kirchengemeinde singt auch aus neuem Gesangbuch

Ein Vierteljahrhundert nach Einführung des „Evangelischen Gesangbuchs“ (EG) haben die beiden hessischen Landeskirchen ein Ergänzungsbuch herausgegeben.
Dieses Liederheft „EG plus“ liegt nun auch in der Ostheimer Kirche für Gottesdienste und Andachten aus. „EG plus“ enthält neue Lieder zeit-genössischer Komponisten und Dichter. Diese Lieder sind fast alle erst nach Erscheinen des 1993 herausgegebenen Evangelischen Gesangbuchs entstanden. „EG plus“ ersetzt nicht das gewohnte Gesangbuch, da es die bekannten traditionellen Gesänge, etwa von Martin Luther oder Paul Gerhardt, nicht enthält. Es enthält rund 200 Lieder und ist wesentlich schmaler als das klassische Gesangbuch. „EG plus“ strahlt die Kreativität Deutscher Evangelischer Kirchentage aus. Angeordnet ist das Ergänzungsbuch wie das gewohnte Gesangbuch nach verschiedenen Anlässen; es enthält Lieder zu den Tageszeiten, zur Taufe oder Trauung ebenso wie zur Bestattung, Loblieder und neue Formen für Friedensgebete. Die Ostheimer Kirchengemeinde wird an jedem Sonntag auch aus „EG plus“ singen lassen.

Spendenaufruf zur Erhaltung der Kirche

Vor sechs Jahren hat die Kirchengemeinde einen Spendenaufruf für die Sanierung des Kirchendachs gestartet. Seitdem ist ein fünfstelliger Spendenbetrag eingegangen. Etliche Spender haben große Beträge gespendet und das Anliegen über Jahre mit regelmäßigen Hilfen unterstützt. Teilweise mussten aus den eingegangenen Mitteln akute Mängel repariert werden. Dennoch wird die Kirchengemeinde nicht daran vorbeikommen, das Kirchendach komplett neu einzudecken. Hierfür wird ein Betrag von über 1 Million Euro benötigt.
Die Kirchengemeinde muss davon etwa die Hälfte selbst aufbringen, während der Rest mit landeskirchlichen Mitteln gedeckt wird.
Die Rücklagen der Kirchengemeinde haben aufgrund rückgehender Einnahmen und hoher Bauunterhaltungskosten stark abgenommen, so dass allenfalls nur ein Bruchteil der Baukosten durch Rücklagen gedeckt werden kann.
Deshalb erneuert die Kirchengemeinde nun ihren Spendenaufruf. Sollte in den nächsten Jahren die Neuverdeckung nicht erreicht werden, könnte das Gebälk Schaden nehmen. Der Kirchenvorstand ist dankbar für die hohe und kontinuierliche Ortssolidarität. So konnte 2005 durch Spenden die neue Kirchenorgel finanziert werden. Der Vorstand hofft auch weiterhin auf eine Lösung, wie die Kirche in Zukunft vor Schäden bewahrt werden kann.
Wenn Sie zur Sanierung unseres Kirchendaches etwas spenden wollen, können Sie das mit dem Vermerk: „Sanierung Kirchendach“ unter dieser Bankverbindung: 
Ev. Kirchengemeinde Ostheim 
VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG 
IBAN: DE69 5066 1639 0007 5870 40


Fair handeln mit Alttextilien

Internetseite Bethel
Recycling ist nicht nur gut für die Umwelt, es schafft Arbeitsplätze und ist auch aus sozialer Sicht empfehlenswert. Kaum zu glauben, dass es diese Idee bereits im Jahr 1890 gab - bei der Gründung der Brockensammlung Bethel. Was vor mehr als 125 Jahren begann, ist heute dank der Hilfe von rund 4500 Kirchengemeinden in Deutschland aktueller denn je. Knapp 10.000 Tonnen Alttextilien werden der Brockensammlung Bethel jedes Jahr anvertraut. Allein in der Ev. Kirchenge-meinde Grünenplan kamen bei der letzten Sammlung 3.200 kg für den guten Zweck zusammen. Dank der Kleider- und Sach-spenden können in der Brockensammlung rund 90 Menschen beschäftigt werden. Zwölf Mitarbeiter haben eine Beeinträchtigung, die es ihnen erschwert, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden. Beim Sammeln, Sortieren und Verkaufen der Altkleider werden hohe Standards eingehalten. Die Brockensammlung Bethel hat sich dafür dem Dachverband FairWertung angeschlossen. Er steht für Transparenz und Kontrolle, sowohl in Bezug auf ein fachgerechtes Recycling wie auf einen ethisch vertretbaren Handel mit anderen Ländern. Erlöse aus dem Verkauf, zu dem auch ein großer Secondhand Laden in Bethel beiträgt, kommen der Arbeit der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zugute. Bethel setzt sich seit 150 Jahren für Menschen ein, die Hilfe brauchen. Behinderte, kranke, alte oder sozial benachteiligte Menschen stehen im Mittelpunkt des Engagements. Mittlerweile ist Bethel in acht Bundesländern an 280 Standorten aktiv. Als Teil der Diakonie sind die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel eng verbunden mit der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Am 10. März wird in der Ev. Kirchengemeinde Ostheim wieder für Bethel gesammelt. Gute, tragbare Kleidung und Schuhe können gut verpackt ab 13.00 Uhr an die Straße gelegt werden, ehrenamtliche Helfer der Kirchengemeinde holen diese dann ab. Außerdem können Sie Ihre Kleiderspenden bis zum 9. März bei Familie Kester, Eicher Tor 6 und bei Familie Zwirner in der Spessartstr. 20 abgeben.


Wir feiern die „Hanauer Union“ – ein Rückblick nach vorne

Vor 200 Jahren haben sich die reformierten und die lutherischen Gemeinden im Bereich des heutigen Sprengels Hanau zu einer evangelisch-christlichen Kirche zusammengeschlossen. Dieses Ereignis ist als „Hanauer Union“ in die Geschichte ein-gegangen. Der Beschluss der Hanauer Synode vom 1. Juni 1818 hatte weitrei-chende Folgen: Im Gegensatz zu anderen Regionen in Deutschland ist es bei uns selbstverständlich „evangelisch“ zu sein, ohne dass es dazu noch eines Zusatzes bedarf. Die Vereinigung von 1818 war ganz wesentlich geprägt von den Feiern des 300jährigen Reformationsjubiläums am 31. Oktober 1817. Schon zu diesem Anlass wollte man nicht nur zurückblicken, sondern auch mutig nach vorne. Der Allgemeine Anzeiger der Deutschen rief am 26. November 1816 auf, „man habe sich nicht nur zu erinnern, was das 16. Jahrhundert leistete, sondern auch zu bedenken, was das 19. Jahrhundert und alle folgenden leisten sollten. Der neuen Zeit könne man nicht zumuten, sich nur immerfort in demselben Kreise früherer Vorstellungen herumzutreiben“. In diesem Geiste reifte die Hanauer Union. 200 Jahre später haben wir gerade ganz bewusst das 500jährige Reformationsjubiläum gefeiert. Ich erinnere mich gern an das Festwochenende auf der Ronneburg, an viele schöne Aktionen, Konzerte und Gottesdienste, nicht nur am 31. Oktober des vergangenen Jahres, sondern das ganze Jahr hindurch. Wir wollen auch das anstehende 200jährige Jubiläum der Hanauer Union gebührend feiern und laden Sie herzlich ein, nun mit uns mutig nach vorne zu schauen.
Den Auftakt bildet ein Vortrag von Dr. Margot Käßmann am 23. April 2018 um 19 Uhr in der Christuskirche in Hanau, Akademiestraße. Die Botschafterin des Rates der EKD wird ein Fazit aus dem Reformationsjubiläums ziehen und aufzeigen, welche Herausforderungen für die Evangelische Kirche bestehen. Weitere spannende Vorträge über die Ereignisse von vor 200 Jahren und ihre Auswirkungen bis heute folgen in den Monaten Mai bis September. Sie finden alle Veranstaltungen unter www.hanauer-union.de. In den Kirchen und Gemeindehäusern liegen die Jubiläumsflyer aus. Abschluss und Höhepunkt der Feierlichkeiten wird das Unionsfest für alle Generationen am Sonntag, den 16. September 2018 auf dem Marktplatz in Hanau.
Wir beginnen um 14 Uhr mit einem Gottesdienst. Die Bläserinnen und Bläser aus den Gemeinden des Sprengels machen mit, ebenso der Gospelchor „Get up!“ der Landeskirche mit Band wird die Predigt halten. Lassen sie sich überraschen! Wir erwarten Gäste aus der nahen und weltweiten Ökumene.
. Bischof Dr. Hein
Unter dem Motto „zusammen in vielfalt glauben“ wollen wir an großen Tafeln teilen, was jede und jeder mitbringt an Speisen und Getränken und miteinander ins Gespräch kommen. Kinder finden Gelegenheit zum Spielen und die benachbarte Gastronomie lädt ein. Um 17 Uhr schließen wir mit einer Andacht der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hanau. Ich freue mich Sie auf dem Hanauer Marktplatz zu sehen!
Propst Bernd Böttner (seid 1.1.2018 Prälat der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck)
(Zitat nach: Artikel „Hanauer Union seit 1818“ von Julius Martiny aus der Festschrift „Marienkirche Hanau“, 1984, Seite 61)

Via Dolorosa 2018 „Jesu Weg zur Auferstehung“



Ab Aschermittwoch wird in Ostheim wieder ein Spazierweg entstehen, der die letzten Stationen der Lebensgeschichte Jesu erzählt. An Wohnhäusern werden symbolische Kreuze einzelne Bibelstellen der Passionsgeschichte erzählen.
Ein Schild wird Spaziergänger auf dem Weg der „Via Dolorosa“ führen. In jeder Woche wächst der Weg bis Ostern jeweils um zwei Stationen. Alle Adressen der Stationen sind auf einem Schild auf dem Kirchplatz aufgeführt. Hinweiskarten zur genauen Route findet man auch in der Offenen Kirche. An Karsamstag geht die Gemeinde den Weg gemeinsam ab.

Stationen der Via Dolorosa
ab Aschermittwoch 2018: 
Drosselweg 8
Wiegenstr. 21

Ein Kinoabend der besonderen Art


Der allmächtige Gott ein frustrierter Tyrann im Bademantel, der durch die Wohnung schlurft und Frau und Tochter das Leben schwer macht. Das will die Tochter Eá nicht länger mit ansehen, hackt sich in Gottes Computer ein, flieht in die Welt und will ein „BRANDNEUES TESTAMENT“ schreiben. Provokant, satirisch und sarkastisch kommt der Film von Regisseur Jaco van Dormael daher. Er spielt mit biblischen und anderen religiösen Bildern und regt dadurch zu einem neuen Blick auf die großen Fragen von Religion an. Zu einem Kinoabend in der Ostheimer Kirche laden Pfarrer Lukas Ohly und Vikarin Anna Imhof junge Erwachsene und jung gebliebene Interessierte herzlich ein. 
Am Samstag den 17. Februar um 19.30 Uhr startet das besondere Kinoerlebnis mit einem Begrüßungsgetränk. Vikarin Imhof, wird eine kurze Einführung zum Film geben. Im Anschluss an die Vorführung sind alle eingeladen bei Getränken und Knabbereien in der Kirche zu verweilen, über den Film miteinander ins Gespräch zu kommen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Holzengel der Grundschüler Ostheim in der Kirche ausgestellt


Mit dem Aufruf „Wir machen mit“ lud der Förderverein der Grundschule Ostheim e.V. die Schülerinnen und Schüler der Grundschule ein, ihren eigenen kleinen Holzengel selbst zu gestalten. Mit dieser Mal-Aktion will der Förderverein auch auf die Registrierung bei Schulengel.de aufmerksam machen. Die kleinen Holzengel wurden in der Schule verteilt und jedes Kind durfte ihn zu Hause gestalten. Jeder bemalte und zurück gegebene Engel nahm an einer Verlosung teil. Pro Jahrgang wurde ein 10 € Gutschein von der Glücks-Spiel-zeugkiste in Heldenbergen verlost. Die bemalten Engel schmückten vom 1. Advent bis zum 3. Advent die Kirche und konnten hier von jedem gesehen und bewundert werden.

Danksagung


Die Ostheimer Kirchengemeinde dankt den drei Gesangvereinen: Liederlust– Ostheim e.V., Nidderauer Frauenchor 1990 und der Sängervereinigung 1946 Ostheim e.V. für die Spende von 237,46 €, die anlässlich des Ostheimer Weihnachtsmarktes beim Singen in der Ostheimer Kirche eingenommen wurde


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Weltgebetstag 2018 aus Surinam


„Gottes Schöpfung ist sehr gut“ lautet das diesjährige Thema des Weltgebetstages, den wir mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Heldenbergen zusammen in der Pfarrkirche Mariä Verkündigung, am 2. März um 19.00 Uhr in Heldenbergen feiern wollen. Wer eine Mitfahrgelegenheit bieten kann oder sucht, trifft sich um 18.30 Uhr auf dem Platz vor der Ostheimer Kirche.