Mittwoch, 26. April 2017

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der Evangelischen Kirchengemeinde Nidderau Ostheim.

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Ihr Gemeindebüro
der Evangelischen Kirchengemeinde Nidderau Ostheim

Gedankenanstoß




Leben zu retten, ist Friedensdienst vor Ort

Christliche Ethik ist eine Ethik der Gewaltlosigkeit. Die Vision vom Zusammenleben der Menschen mit Gott und untereinander bezieht sich auf die ganze Welt. In einem Seminar mit Theologiestudierenden haben wir die Frage verhandelt, wie der hohe Anspruch erfüllt werden kann, gewaltlos Konflikte zu führen, wenn bereits Gewalt ausgebrochen ist. Oft hört man ja den Vorwurf, die Weltgemeinschaft habe die Kriege in Syrien und anderswo „zugelassen“. Aber wie hätte man diese Kriege abstellen können, ohne selbst Krieg zu führen? Die christliche Ethik weicht nicht aus auf die scheinbar naheliegenden Lösungen. Sie hält vielmehr die Position für widersprüchlich, dass Krieg zum Frieden führen soll. Deshalb lassen sich Christen hartnäckig von Jesu Prinzip der Gewalt-losigkeit überprüfen. Die Studierenden hatten tatsächlich eine Idee, wie sie in dieser Dilemma-Situation gewaltlos bleiben könnten, nämlich indem man auf andere Situationen ausweicht: Wenn man nicht ohne Gewalt unmittelbar in einen Konflikt eingreifen kann, kann man umso mehr dem Frieden in anderen Regionen dienen, damit es dort gewaltlos bleibt. Die effektivste Friedensarbeit richtet sich also auf Regionen, in denen noch Gewaltlosigkeit herrscht. Kulturpartnerschaften, Unterstützung von demokratischen Prozessen und Mediation unter Konfliktpartnern sind solche Maßnahmen.

Eine Studentin wendete diese Idee auf Deutschland an: Wenn man Frieden in friedlichen Regionen stärken soll, so auch in Deutschland. Sie fügte hinzu, dass für sie die Aufnahme von Flüchtlingen eine solche Friedensleistung sei. Wer friedliche Flüchtlinge aufnimmt, entzieht sie den Kriegsregionen und kultiviert die Friedensbemühungen vor Ort. Tatsächlich gehört es zur christlichen Friedenskultur, zuerst eigene Fehler auszuräumen. Denn es ist immer leichter, darüber zu reden, was andere besser machen können. Auch hier ist Gewaltlosigkeit ein hartnäckiges Prinzip: Es fordert uns auf, Frieden zu Hause zu pflegen. Flüchtlinge zu retten, ist Friedensarbeit vor Ort.
Lukas Ohly

Gottesdienste April 2017


Gottesdienste Mai 2017


Nidderau liest die Bibel:




Mitmachen am Bibel-Marathon noch möglich
 Zur Marathon-Aktion „Nidderau liest die Bibel“ am 4. und 5. November werden noch Menschen gesucht, die Texte aus der neuen Luther-Bibel öffentlich vorlesen wollen. Bei diesem Bibellese-Marathon in der Ostheimer Kirche werden 24 Stunden am Stück biblische Texte präsentiert. Leser und jede Leserin sollen nach etwa 30 Minuten ausgewechselt werden. Wer mag, kann nach einer Pause aber auch eine zweite Schicht zum Lesen übernehmen. Von den 48 Zeiten, zu denen man sich eintragen kann, sind noch etwa acht frei - vor allem am Sonntagmorgen sowie eine halbstündige Schicht in der Nacht. Ansonsten haben sich bereits viele Christen aus Nidderau und Umgebung bereit erklärt, an dieser Aktion mitzuwirken. Interessierte können sich im Ostheimer Pfarramt melden (Tel. 14 97 oder ohly@kirche-ostheim.de).

Kantategottesdienst mit dem Posaunenchor Ostheim

Thema: Luther und die Musik
Martin Luther machte neben der Bibel auch das Kirchenlied neu zugänglich – vielleicht deshalb wurden viele Menschen mit der Lehre der Reformation erreicht. Er wird auch gerne der Vater des evangelischen Kirchengesangs bezeichnet und hat dem Gesang entscheidende Impulse gegeben und ihn maßgeblich beeinflusst. „So wie das Evangelium gepredigt wird, so kann es auch durch die Musik weiter gegeben werden.“ Aus diesem Grund gestaltet der Posaunenchor Ostheim den diesjährigen Kantategottesdienst im Rahmen des Reformations-Jubiläums-Jahres mit Liedern und Texten von Martin Luther. Der Gottesdienst am 14. Mai beginnt um 10.00 Uhr.
 

Literaturkreis trifft sich zu Nidderauer 95 Thesen


Am Montag, 29. Mai, trifft sich ab 19.30 Uhr der Theologische Literaturkreis im alten Windecker Pfarrhaus, Kirchplatz 2. An diesem Abend soll die Interpretation von Martin Luthers 95 Thesen zum Abschluss kommen. Der Text, den Luther vor 500 Jahren am 31. Oktober 1517 an die Wittenberger Schlosskirche angebracht hatte, löste die Reformation aus. Ebenso wie viele andere Gruppen Nidderaus entwickelt der Literaturkreis einen theologischen Kommentar zu einzelnen Thesen Luthers. Daraus entstehen die Nidderauer 95 Thesen, die zum Jubiläum am 31. Oktober dieses Jahres in der ganzen Stadt veröffentlicht werden.


Dietrich Korsch kommt nach Windecken


Der ehemalige Marburger Theologieprofessor Dietrich Korsch wird in Nidderau am Donnerstag, 11. Mai, ab 19 Uhr einen Vortrag zum Thema „Luther und die Kirche heute?“ halten. Der Vortrag wird im evangelischen Gemeindehaus Windecken in der Eugen-Kaiser-Straße 35 zu hören sein. Die Bedeutung der Reformation für die Kirche wird unterschiedlich bewertet. Auf der einen Seite sieht man die Reformation als „Kirchenspaltung“, als eine Abkehr von der zugleich religiösen wie geschichtlichen Wirklichkeit der Kirche. Auf der anderen Seite gilt sie als eine Differenzierung in der Erscheinungsgestalt der einen Kirche Jesu Christi, die, weil nicht von Menschen gemacht, auch nicht von Menschen gespalten werden kann. Der Vortrag wird sich mit den Konsequenzen der Theologie Martin Luthers für das heutige Verständnis der Kirche in ihren verschiedenen Konfessionen beschäftigen.

Pfarrer Ohly hält Ethik-Vortrag in Worms


Der Ostheimer Gemeindepfarrer Lukas Ohly wird am Freitag, 12. Mai ab 20 Uhr im Rahmen einer Vorlesungsreihe zum diesjährigen Reformationsjubiläum einen Vortrag mit dem Thema:
„Gute Werke aus dem Glauben? Evangelische Ethik und selbstbestimmte Moral“ halten.
Der Vortrag wird im Kunsthaus Museum Heylshof in Worms zu hören sein, unweit des Ortes, wo Luther auf dem Reichstag 1521 verhört und anschließend für vogelfrei erklärt wurde.
Obwohl die Reformation die biblische Einsicht herausgestellt hat, dass Menschen vor Gott gerecht gemacht werden, ohne dass sie dafür eigene gute Werke vollbringen können, lässt sich aus dem christlichen Glauben eine Ethik entwickeln. Ob diese Ethik auch für Nicht-Christen überzeugend und vor allem als gut geachtet werden kann, wird dieser Vortrag beleuchten.

Hohelied Salomons – Schir ha-Schirim - Canticum Canticorum – Lied der Lieder




Aus der Bibel wurde nicht nur gelesen, sondern auch sehr viel gesungen. Allein die 150 Psalmen sind ein komplettes Gesangbuch. Oder die vielen Lobgesänge, wie der der Maria, des Simeon, des Zacharias (alle NT) oder der Mirjam nach dem Exodus. Ein besonderes Liederbuch ist das Hohelied, König Salomo zugeschrieben. In der hebräischen und der lateinischen Bibel wird es als „Lied der Lieder“ bezeichnet! Eine Sammlung wunderbarer Liebeslieder, wie sie damals (vor 2500 Jahren) im Orient, demnach auch in Israel gesungen wurden. Das Buch fand Eingang in die Heiligen Schriften sowohl im alten Israel als auch in der christlichen Bibel mit dem Hinweis, dass die Liebe Gottes zu seinem Volk, bzw. Jesu zu seiner Kirche besungen würde. Mitglieder des Cantemus Kammerchores werden am Freitag, 19. Mai um 21.00 Uhr das Lied der Lieder vorlesen und auch ein wenig singen. Im Anschluss sind alle Besucher herzlich eingeladen bei einem Getränk über das Gehörte noch ins Gespräch zu kommen.

Nidderauer 95 Thesen auf eigenem Grundstück bekannt geben



95 Nidderauer Thesen verteilt in allen Nidderauer Ortsteilen
Die 95 Nidderauer Thesen werden ab 31. Oktober in ganz Nidderau zu sehen sein. Nidderauer Christen haben Martin Luthers 95 Thesen, die vor 500 Jahren die Reformation angestoßen haben, in die heutige gesellschaftliche Situation übertragen. In dem Projekt sind jeweils Abschnitte der Thesen von verschiedenen Gruppen der evangelischen Kirchengemeinden interpretiert und auf DIN A 2-Platten gedruckt worden. Interessenten, die eine Thesen-Platte vom 31. Oktober 2017 bis Mitte Januar 2018 auf ihrem Grundstück sichtbar aufstellen möchten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, melden sich bitte per Mail unter krueger.nidderau@web.de  (K. Krüger, Kirchenvorstand Heldenbergen)

Dienstag, 25. April 2017

Auszeit in der Kirche


Das Regenbogenteam lädt wieder zur Auszeit am Donnerstag, 1. Juni 2017 in die Kirche Ostheim ein. Ab 19.00 Uhr finden Sie mit uns Zeit für sich, in der Ruhelosigkeit des Alltags.
Wir freuen uns auf Sie.